So schreibst Du lesbaren und effizienten Code

Ein Code ist komplex. Du schreibst wenig Text, der viel Bedeutung mit sich bringt.

Jeder Buchstabe und jedes Zeichen müssen an die richtige Stelle gesetzt werden, damit dein Programm funktioniert.

Für ein Computer ist es leicht den Code zu verstehen, doch unser menschliches Gehirn arbeitet nicht so effizient.

Wenn wir Code schreiben sollten wir daher darauf achten, dass es auch von anderen Programmierern verstanden werden kann.

Und nicht nur das: Oft kommt es vor, dass wir einen Programmcode monatelang nicht anfassen und plötzlich müssen wir eine Änderung machen. Doch wieso verstehen wir unseren eigenen Code nach einigen Monaten nicht mehr? Das liegt daran, dass unser Code nicht gut lesbar ist.

Ein guter Code hingegen lässt sich leicht lesen und bei Wartungsarbeiten oder neuen Features leicht erweitern bzw. ändern.

Du solltest dir daher angewöhnen, deinen Code effizient und lesbar zu schreiben, denn:

  • Effizienter Code lässt sich leicht abändern
  • Lesbarer Code ist für andere Programmierer leicht verständlich.

Während du das Programmiern lernst, wirst du merken, dass es ein Balance-Akt, diese beiden Aspekte anzuwenden. Ich möchte dir in diesem Artikel einen einfachen App-Code zeigen, den ich geschrieben habe. Mit jeder Version dieser App möchte ich dir zeigen, wie du den Code effizienter und lesbarer machst.

Wie sieht ein unproduktiver Code aus?

function start() {
  hintergrund('weltraum');

  figur('pizza', 400, 400, 0.3);
  figur('pizza', 400, 350, 0.3);
  figur('pizza', 400, 300, 0.3);
  figur('pizza', 400, 250, 0.3);
  figur('pizza', 400, 200, 0.3);
  figur('pizza', 400, 150, 0.3);
  figur('pizza', 400, 100, 0.3);
}

Das folgende Code-Beispiel macht das, was es soll:

  1. Wir schreiben unseren Code in die "Standard" Funktion namens function start() {
  2. Der Code füllt deinen Bildschirm mit dem Hintergrundbild "weltraum"
  3. Und er zeigt die Figur "pizza" 7 mal übereinander an. (Jede Pizza wird im Koordinatensystem auf die Koordinate X 400 gesetzt. Auf der Y-Koordinate fangen wir bei Y 400 an und haben bei jeder weiteren Figur einen Abstand von 50 Pixeln.)
  4. Die Start-Funktion wird mit der geschweiften Klammer geschlossen }

So sieht die Pizza-App im Editor aus:

Der Code funktioniert, doch wo ist das Problem?

Das Problem mit bei diesem Programm ist, dass es sich nicht einfach anpassen oder ändern lässt. Wenn Du z.B. 4 weitere Pizza-Figuren hinzufügen möchtest, dann müsstest Du den Figuren-Code erneut 4 mal im Code eintippen. Noch aufwendiger wird es, wenn du die Figur 20 weitere Male einfügen möchtest.

Uff, jetzt müsstest Du den Code 20 Mal im Code-Editor eintippen oder kopieren/einfügen.

Code vereinfachen durch Variablen, Schleifen und Funktionen

Wie können wir den Code denn vereinfachen und effizienter machen?

Durch den Einsatz unserer Programmierer-Werkzeuge können wir die geschriebenen Code-Zeilen drastisch reduzieren.

Du kannst dir merken, dass sich die gleiche Code-Zeile nicht zu oft wiederholen sollte. Nutze stattdessen deine Programmier-Werkzeuge wie Variablen, Schleifen und Funktionen.

Hier ist das gleiche Code-Beispiel mit mehr Flexibilität und besserer Lesbarkeit:

function start() {
 hintergrund('weltraum');
 i = 7;
 wiederhole(6, stapeln);
}

function stapeln() {
  figur('pizza', 400, (i * 50) + 50, 0.3);  
  i = i - 1;
}

Was habe ich geändert, um den Code effizienter zu gestalten?

  • Die ersten beiden Codezeilen sind unverändert: function start() { und Hintergrundbild "weltraum" einfügen
  • Danach setzen wir eine Zählervariable namens i. Wir geben der Variable i den Wert 7, da wir 7 Pizzen anzeigen wollen. i = 7;
  • Jetzt rufen wir die wiederhole-Funktion auf. Das ist eine sogenannte Schleife. Sie wird solange ausgeführt, bis eine Bedingung erfüllt wird. In unserem Fall bekommt die wiederhole()-Funktion den Wert 6. Warum 6 und nicht 7? Die Schleife fängt bei 0 an zu zählen. Um die Schleife 7-mal zu durchlaufen müssen wir also die Zahl 6 angeben (0,1,2,3,4,5,6 = 7 Wiederholungen). Im nächsten Parameter soll unsere Funktion "stapeln" aufgerufen werden. Diese erstellen wir im nächsten Schritt.
  • Jetzt wird die function start() wieder mit der geschweiften Klammer geschlossen }
  • Jetzt erstellen wir die Funktion function stapeln() . Hier definieren wir eine Funktion, die uns die Pizza-Figur anzeigen wird. Wir öffnen die Funktion mit der geschweiften Klammer-auf {
  • In der nächsten Zeile (Zeile 8) setze ich die Pizza-Figur "pizza". Wie auch im vorherigen Beispiel, wird die Figur auf die X-Koordinate "400" gesetzt. Das entspricht ungefähr der horizontalen Bildschirm-Mitte.
  • Im letzten Beispiel haben wir die Y-Koordinate jedes mal selbst setzen müssen. damit die Pizzen übereinander gestapelt werden. Um den Code zu vereinfachen, setzen wir die Y-Koordinate nun automatisch. Da wir die Pizzen übereinander stapeln wollen, müssen wir die Y-Koordinaten jeweils um 50 Pixel versetzen. Das geschieht mit der einfachen Formel (i * 50) + 50.
  • Schauen wir uns in Ruhe an, was diese Formel macht: Wir haben unsere Zählervariable i. Beim ersten Programmdurchlauf hat die Variable den Wert 7 (siehe 3. Zeile). Das bedeutet hier wird folgende Rechnung durchgeführt: (7 * 50) + 50. Wenn wir hier einfaches Kopfrechnen (... oder den Taschenrechner) anwenden bekommen wir die Summe (350) + 50 = 400. Das bedeutet, dass die Y-Koordinate beim ersten Programmdurchlauf den Wert "400" bekommt. Auf dem Bildschirm wird die Figur also fast am unteren Spielfeld-Rand angezeigt.
  • Im Anschluss ändern wir unsere Zählevariable i. Wir subtrahieren hier bei jedem Programmdurchlauf den Wert 1. Im ersten Durchlauf war der Wert i = 7. Sobald diese Code-Zeile durchläuft hat i den Wert 6.  (Wenn die wiederholen-Schleife 7 mal durchgelaufen ist, hat i den Wert 1 ... und wir haben 7 Pizzen die jeweils um 50 Pixel versetzt übereinander gestapelt wurden)

Ich gebe zu, dass das jetzt eine sehr ausführliche Erklärung für einen relativ simplen Code war.

Zusammen mit einer leeren Zeile (für die Lesbarkeit) hat dieses Programm jedoch nur noch 10 Code-Zeilen. Im Vergleich zu vorher, haben wir eine Codezeile gespart, die Lesbarkeit verbessert und spätere Anpassungen an unserem Programm vereinfacht.

Für den Anfang: Schreibe Code der funktioniert.

Wenn Du grade erst mit dem Programmieren anfängst, schreibe einfach Code der funktioniert. Das Wichtigste ist zunächst die Funktionalität zu verstehen. Danach kannst du dich um die Effizienz und Lesbarkeit deines Codes kümmern.

Grundlegend gilt, dass effizienter Code oft schwer zu lesen ist, da er komplex aussieht. Wie du siehst ist es manchmal schwer, die richtige Balance zwischen Effizienz und Lesbarkeit zu bekommen. Mit ein wenig Erfahrung, wirst du diese Balance jedoch hinbekommen. Andere Leute, die deinen Code lesen und verstehen müssen, werden es dir Danken 🙂

Hier kannst Du dein neues Wissen direkt umsetzen: kids.codekiste.com

7 Gründe dafür, dass Programmieren kein kurzweiliger Trend ist

Eltern können es nur zu gut nachvollziehen, wenn sie etwas Neues für ihr Kind kaufen und die Kinder nach kurzer Zeit das Interesse daran verlieren.

Viele zunächst sinnvolle Projekte erweisen sich als Zeit- und Geldverschwendung. Naja, wenigstens hat man dadurch einen neuen Staubfänger in der Wohnung.

Jetzt könnte man behaupten, dass es sich beim Programmieren für Kinder ebenso verhält.

"Programmieren ist schließlich nur ein kurzweiliger Trend, oder?"

Doch ich bin hier, um dir das Gegenteil zu zu zeigen.

Hier sind meine 7 Gründe, warum das Programmieren lernen für Kinder kein kurzweiliger Trend ist.

1. Programmieren ist eine universelle Sprache

Im Gegensatz zu einer Fremdsprache wie Englisch oder Französisch, ist das Programmieren eine universelle Sprache. Sobald Kinder diese Sprache erlernt haben, können Sie mit allen Menschen der Welt kommunizieren, und zwar über ihren Code.

Viele Prominente Gesichter in der Tech-Szene sind der Meinung, dass das Programmieren in jeder Schule eingeführt werden sollte, um unsere Kinder bestmöglich auf die fortschreitende Digitalisierung vorzubereiten. Leider ist das im Jahr 2020 noch Zukunftsmusik. Auch wenn die Schulen hier nur langsam hinterherkommen, können Kinder das Programmieren spielerisch von Zuhause erlernen. Das ist auch einer der Gründe, warum wir die CodeKiste ins Leben gerufen haben.

Du fragst dich, wann Kinder mit dem Programmieren von zuhause anfangen sollten? Jetzt ist die beste Zeit. Denn auch hier gilt: Je früher man anfängt, desto einfacher ist es etwas Neues zu lernen.

2. Code schreiben ist nicht die einzige Fähigkeit, die durch das Programmieren ermöglicht wird

Auch wenn Kinder hauptsächlich das Programmieren lernen, ist es nicht die einzige Fähigkeit, welche sie damit entwickeln. Beim Programmieren werden Fähigkeiten wie das Lesen, Schreiben, Tippen auf der Tastatur, Rechtschreibung, die genaue Anwendung von Sprachen und dem logischen Denken gefördert.

Darüber hinaus verbessert sich das technische Verständnis, was den Kindern den Alltag, insbesondere auch in der Schule, vereinfacht.

Durch das Programmieren arbeiten Kinder genauer. Sie müssen beim Coden auf kleine Details achten, da sonst das Programm nicht funktioniert oder Fehler anzeigt. Mit der Zeit werden sie besser im Korrekturlesen und im Anwenden von Detailwissen. Diese Fähigkeit hilft in fast jedem Schulfach.

3. Programmieren fördert die Kreativität

Ohne Kreativität würde es viele unserer eigenen Projekte nicht geben. Oft stoßen wir auf „unlösbare Probleme“, die sich auf einmal durch eine kreative Lösung aus der Welt schaffen lassen.

Die eigene Kreativität kann man im eigenen Code darstellen. Unser CodeKiste-Editor ist hier die Leinwand für das nächste Kinder-Meisterwerk. Anstatt die vorgegebenen CodeKiste App-Projekte nachzubauen, können Kinder eine Abzweigung nehmen und beispielsweise Figuren (Bilder) austauschen oder die Funktionalität der Projekte ändern.

4. Positive Erfahrungen für harte Arbeit

Wenn Du mich fragst, ist es auch nach zwei Jahrzehnten in der Programmierung, immer noch ein tolles Gefühl, wenn ich auf den „Start“-Knopf drücke und ein Programm funktioniert.

Kinder bekommen beim Programmieren ein sofortiges Erfolgserlebnis. Sie Programmieren eine App oder ein Spiel und sehen das Resultat auf dem Bildschirm. Das führt zu einer Reihe von positiven Erfahrungen, die das Selbstbewusstsein stärken und die Motivation fördern, ein Projekt zu Ende zu führen.

Schauen wir uns dazu eine simple CodeKiste-App an:

In den oben aufgeführten Code-Zeilen passiert Folgendes: Wenn ich auf die Figur von "Nano" klicke, dann fängt Nano an zu tanzen.

Im ROBO-Projekt fängt Nano an zu tanzen, wenn er angeklickt wird

Mit einer einzigen Code-Zeile kannst du diese einfache App noch erweitern und interaktiver machen. Wie wäre es ein Hintergrundbild einzufügen? Oder die Figur singen zu lassen? Du kannst es selbst austesten.

Das ist ein einfaches Beispiel, jedoch mit schnellem Resultat für Kinder. Die Belohnung ist sofort sichtbar.

5. Programmieren ist die Sprache des Jahrtausends

Wenn Du mit deinem Auto an einen unbekannten Ort fährst, befragst Du dein Smartphone nach der schnellsten Route von A nach Z.

Im nächsten Moment öffnest du eine App, die dir die Temperatur deines anstehenden Urlaubsortes anzeigt. Wie wäre es, wenn du auf Knopfdruck ein 3D-Modell deiner Katze ausdruckst? (…Voraussetzung: Eine Katze)

Neben den eher alltäglichen Anwendungsmöglichkeiten der heutigen Technologien, gibt es auch viele Anwendungen, die nicht so offensichtlich sind wie bspw. sichere Übertragung von Banküberweisungen, Flughafensicherheit oder Automatisierungen in der Landwirtschaft. All diese Bereiche werden durch Software und somit durch das Programmieren möglich gemacht.

Da die Technologieentwicklung in den nächsten Jahrzehnten kein Ende nehmen wird, müssen Kinder im späteren Berufsleben und sogar im Alltag, diese Technologien anwenden können.

Auch wenn sie später keine Software-Entwickler werden, sind Programmierkenntnisse in vielen Berufszweigen bereits notwendig. Insbesondere wissenschaftliche Tätigkeiten in der Chemie, Mathematik oder Biologie erfordern Kenntnisse im Umgang mit komplexer Software und teilweise komplizierter Datenauswertungen. Langfristig werden viele weitere Berufe nicht um Programmierkenntnisse herumkommen

6. Programmieren lernen hat kein festes Ziel

Das Programmieren kann lebenslänglich geübt werden und man hat es immer noch nicht gemeistert. Jedes Jahr konkurrieren neue Programmiersprachen um den Thron der beliebtesten Sprache. Diese Sprachen müssen zunächst geübt werden, da sich die Funktionalität und Syntax mal mehr und mal weniger zu anderen Sprachen unterscheidet.

Weiterhin gibt es immer eine Möglichkeit noch effizienter beim Coden zu werden. Den Kindern wird in einer Welt mit nahezu endlosen Chancen nie langweilig sein.

Muss mein Kind jetzt nur noch Programmieren? Natürlich nicht.

Neben dem Programmieren gibt es viele weitere Hobbys und Interessen, die neben der Programmierung verfolgt werden sollten. Mir geht es in diesem Punkt hauptsächlich darum, dass man beim Programmieren ein Leben lang Fortschritt macht und nie auslernt. So wird es nie langweilig

7. Programmieren befähigt zur Praxis

Beim Programmieren setzen wir meist ein Projekt um, egal ob es eine App, ein Programm oder ein Spiel ist. Es geht darum Sachen zu machen und zu erledigen.

Und genau das macht Kindern eine Menge Spaß. Sie sind stolz auf ihre Erfolge und möchten diese mit ihren Eltern und Freunden teilen. Diese Möglichkeit des Teilens, stärkt das neu gewonnene Selbstbewusstsein.

Wir als Erwachsene wollen unseren Kindern eine erfolgreiche Zukunft bieten. Die Entscheidung, ob du deinen Kindern das Erlernen des Programmierens ermöglichen solltest ist daher leicht.

Wenn deine Kinder so einfach wie möglich damit starten möchten, empfehle ich dir unsere CodeKiste, entweder als Versandbox oder als Digitalversion. Egal für welche Version du dich entscheidest, ich bin mir sicher, dass deine Kids damit viel Spaß haben werden und alle hier aufgeführten Vorteile des Programmierens genießen.

Fehler im Code: Was tun? Debugging wie die Profis

Kennst Du das?

  1. Du erstellst eine neue App.
  2. Du denkst Du bist fertig. Du probierst sie aus.
  3. Uuuuuund 5 Fehler. "ARGH! Was jetzt?"

Egal, ob du der beste Programmierer der Welt bist oder dein Code-Abenteuer gerade erst angefangen hast, möchte ich dir eins sagen:

Jeder Programmierer macht Fehler in seinem Code.

Diese Fehler nennen wir auch Bugs (engl. für „Käfer“). Um diese Bugs/Fehler zu finden und zu beheben, muss ein Programmierer seinen Code debuggen. Wir müssen also die bösen Käfer (Bugs) finden, die unser Programm abstürzen lassen und entfernen.

Ein richtig guter Programmierer zeichnet sich dadurch aus, dass er gut mit dem Debugging umgehen kann.

Eine Regel, die du kennen solltest, lautet wie folgt:

Je länger Du einen Fehler suchst, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es ein kleiner Fehler, wie z.B. ein fehlendes Zeichen, ist.

Das bedeutet, dass irgendwo in deinem Code ein Zeichen zu viel oder zu wenig gesetzt wurde. Ein Beispiel dafür ist ein fehlendes Semikolon am Ende eines Befehls oder ein Vertipper in einem Variablennamen.

Natürlich ist nicht jeder Fehler so einfach behoben. Aber grundsätzlich gilt, dass große Fehler leichter zu erkennen und zu beheben sind, als kleine Fehler, bei denen nur ein Zeichen fehlt.

Der Debugging-Detektiv

Das Debugging kannst Du dir wie eine große Lupe vorstellen. Du bist ein Detektiv, der mit seiner Lupe nach Spuren suchen muss. Dafür musst du aufmerksam sein und viel Liebe zum Detail haben. Die Genauigkeit zählt.

Leider kann der Computer nicht unsere Gedanken lesen. Er macht genau das, was wir ihm befehlen. Deshalb kommt es auch auf jedes noch so kleine Sonderzeichen an.

Eine einzige fehlende Klammer, kann eine ganze App zum Abstürzen bringen und dir 127 Fehler anzeigen.

Möchtest Du ein Beispiel sehen?

hintergrund('weltraum');
fiugr('raumschiff2', 400, 250, 0.8);

Das soll unsere "funktionierende App" eigentlich machen:

  1. In dieser App setzen wir den Hintergrund "weltraum".
  2. Anschließend wird die Figur "raumschiff2" mit der figur()-Funktion angezeigt

So weit ist es ein sehr einfacher Code.

Schaue dir den Code nochmal genau an und versuche den Fehler zu finden. Nimm dir ein paar Minuten Zeit.

Ich hole mir einen Code-Saft aus der Küche und sehe dich unter dem Code wieder…

Wo war der Fehler?

Das Problem ist in Zeile 2 zu finden. Dort steht fiugr anstatt figur.

Durch einen Vertipper oder das ändern eines Zeichens, kann sich die Funktionsweise deiner gesamten App verändern.

Das war anstrengend, nicht wahr? So viel Arbeit, für so einen kleinen Fehler.

Wenn wir den Vertipper ändern, funktioniert die App wieder:

hintergrund('weltraum');
figur('raumschiff2', 400, 250, 0.8);

Juhuuu durch den Bug-Fix geht die App wieder!

Ich kann dir nicht mehr sagen, wie viele Tage ich bereits mit dem Finden von solch kleiner Fehler aufgebracht habe. Und normalerweise sind die Programme wesentlich komplexer als unser kleines Beispiel.

Ein Tipp zum Finden von kleinen Fehlern

Hoffentlich hast du jetzt gelernt, dass oftmals ein kleiner Fehler das Problem ist. Aber wie finde ich diesen Fehler in meinem Code? Das ist eine gute Frage.

Meine Debugging-Lösung sieht wie folgt aus:

  1. Wenn du den Fehler nicht findest und frustriert bist, mach eine kleine Pause.
  2. Steh auf und bewege dich. Hol dir etwas zu trinken und mach ein paar Rückwärtssaltos. Danach ist dein Kopf wieder frei für die Fehlersuche.
  3. Schaue dir den Code erneut an. Gehen ihn Zeile für Zeile durch. Schaue dir jedes Zeichen an.

Es mag langweilig klingen, aber das ist der beste Weg, zum Debuggen. Wenn du diesen Tipp befolgst, kannst du die meisten Fehler in wenigen Minuten finden.

Solltest du den Fehler immer noch nicht gefunden haben, kann dir vielleicht ein Freund oder Elternteil helfen. Programmieren ist klasse, aber erfordert auch Konzentration und Genauigkeit.

Solltest du gar nicht weiterkommen schicke uns eine Email an support@codekiste.com. Wir helfen natürlich gerne weiter beim Debuggen oder geben dir einen Tipp 😉

Du hast noch gar keine Mitgliedschaft? Oh, dann finde hier heraus, welche CodeKiste am besten zu dir passt.

Eltern-Ratgeber: Hilfe! Ich weiß nicht was Programmieren ist

Was genau versteht man eigentlich unter "Programmieren"? (Der einfache CodeKiste-Ratgeber für Erwachsene und Eltern.)

Dieser Eltern-Ratgeber soll dir helfen, deinen Kindern endlich einen Schritt voraus zu sein, wenn es um das Programmieren geht

Das Wichtigste vorab: Wir haben nach vielen Jahren gelernt, dass das Programmieren für Eltern oftmals viel verwirrender erscheint als für Kinder. Programmieren ist wie eine Fremdsprache. Und wie wir wissen lernen Kinder eine neue Sprache wesentlich einfacher als Erwachsene.

Natürlich wirst du in diesem Artikel kein Programmier-Profi. Doch darum geht es auch nicht. Das Ziel ist es, Kindern zu helfen, wenn sie eine Frage zur CodeKiste haben.

Doch vielleicht taucht grade diese Frage in deinem Kopf auf:

"Aber ich habe doch keine Ahnung vom Programmieren. Wie soll ich meinem Kind dann helfen?"

Ich möchte dich zunächst beruhigen und Folgendes sagen:

Kennst Du alle Wörter aus dem DUDEN?

Nein? Und doch kennst Du genug Wörter, um deinem Freund eine Email zu schreiben.

Genauso ist es beim Programmieren. Du musst nicht alle Befehle der CodeKiste kennen, um eine einfache App zu programmieren.

Legen wir los. Schritt-für-Schritt:

Was ist Programmieren?

Beim Programmieren setzen wir eine Idee, die wir haben, in ein Computerprogramm um. Weitere Wörter für ein Computerprogramm sind App, Anwendung oder Programm. Sie bedeuten im Grunde alle das Gleiche.

Um eine App zu erstellen, müssen wir "Code schreiben". Das ist ähnlich wie das Schreiben eines Briefes. Doch anstatt deutscher Wörter, benutzen wir hierfür Befehle. Die Befehle sagen dem Computer, was er zu tun hat. Wir geben unserem Computer also Anweisungen. Ein Computer macht genau das, was wir ihm sagen und nichts anderes.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass wir beim "Code schreiben" oder "programmieren" mit dem Computer kommunizieren.

Sobald man die Werkzeuge der Programmierung verstanden hat, ist es ganz einfach eine andere Programmiersprache zu lernen. Denn alle Programmiersprachen haben sehr identische Werkzeuge. Das einzige was unterschiedlich ist, sind die Wörter bzw. Befehle die benutzt werden.

Also gebe ich dem Computer beim Programmieren nur Anweisungen, was er zu tun hat?

Richtig. Ein Programm besteht aus mehreren Anweisungen (oder Befehlen), die der Computer dann abarbeitet.

Wichtig zu wissen ist, dass der Computer deinen Code von oben nach unten abarbeitet. Stell dir das vor wie einen Fahrplan z.B. von Google Maps oder deinen Navigationssystem im Auto.

  1. Fahre bis zum Ende der Straße
  2. Biege dann rechts auf die Hauptstraße ab
  3. Folge der Hauptstraße für 3 km
  4. Du bist am Ziel angekommen

Und das ist eigentlich schon die ganze Magie des Programmierens.

Natürlich gibt es auch komplexere Anweisungen, sobald wir Entscheidungen treffen müssen. Erweitern wir unser kleines Beispiel um eine Bedingung und zwei verschiedene Entscheidungen

  1. Fahre bis zum Ende der Straße
  2. Wenn Du rechts abbiegen kannst, mache weiter mit Schritt 3. Wenn Du nur links abbiegen kannst, fahre zum nächsten Kreisverkehr. Nimm dann die 2. Ausfahrt. Versuch zu drehen. Fahre an der Ampel links.
  3. Folge der Hauptstraße für 3 km
  4. Du bist am Ziel angekommen

Uff. Du siehst, dass unser Programm auch sehr schnell kompliziert werden kann, wenn du Entscheidungen treffen musst. In diesem Beispiel ist jedoch nicht wichtig, dass du den Fahrplan verstehst, sondern einfach zu wissen, dass du deinem Computer immer genaue Anweisungen geben musst. Er ist nämlich blöd und kann nur das machen, was du ihm sagst.

Wie wird das Programmieren in der CodeKiste vermittelt?

Die CodeKiste zeigt Kindern, wie man einfache Apps erstellt. Sie lernen dabei echtes Programmieren. Wir haben dafür eine eigene Programmiersprache, basierend auf dem sehr beliebten JavaScript entwickelt. Die Befehle sind so vereinfacht, dass Kinder diese sofort verstehen und anwenden können, um Spiele, Storys und Apps zu bauen.

Wissenswert: JavaScript wird weltweit von professionellen Software-Entwicklern eingesetzt. Beispielsweise kann man mit JavaScript Webseiten erstellen. Die Webseite, die du grade vor dir siehst ist mit JavaScript erstellt worden 😉

Alle Apps, die von Kindern auf CodeKiste.com erstellt werden, funktionieren auf allen mobilen Endgeräten (Tablets, Smartphones usw.).

Zusammenfassung

Du hast jetzt eine Menge über die Programmierung gelernt. Fassen wir alles nocheinmal kurz zusammen.

Wenn wir eine Idee haben, erstellen wir eine App. Um diese App zu bauen, müssen wir sie zuerst programmieren. Das machen wir indem wir unseren "Code schreiben". Der Code besteht aus Befehlen für den Computer. Quasi Anweisungen, damit der PC weiß, was er zu tun hat. Die Anweisungen arbeitet er von oben nach unten ab. Um das zu verdeutlichen haben wir uns das Beispiel des Routenplans angeschaut. Herzlichen Glückwunsch. Du hast gerade bewiesen, dass auch Eltern lernen können "Was programmieren ist".

Lege jetzt zusammen mit deinen Kindern los und holt euch hier die erste CodeKiste. Ich bin mir sicher, ihr werdet damit viel Spaß haben.

Bestes Alter zum Programmieren Lernen. Je früher, desto besser?

In unseren letzten Ratgebern haben wir oft davon gesprochen, warum das Programmieren eine wichtige Fähigkeit für die Zukunft ist

Doch oft erhalten wir die Frage: Welches Alter sollte mein Kind haben, um anzufangen?

Unsere Antwort: Je früher, desto besser.

Ähnlich wie beim Lernen einer neuen Fremdsprache, scheinen wir einfacher und flexibler zu Lernen, wenn wir noch jünger sind. Doch das ist nicht der einzige Vorteil, um die Grundlagen des Programmierens im jungen Alter kennenzulernen. Programmieren beeinflusst die Entwicklung eines Kindes positiv und macht sich später in vielen Aspekten des Lebens bemerkbar.

Hier sind 3 Gründe, warum Kinder das Programmieren so früh, wie möglich lernen sollten.

1. Gutes Training für das Gehirn

Die Eindrücke, die wir im frühen Kindersalter machen, werden am erfolgreichsten umgesetzt. In den ersten 12 Lebensjahren entwickelt sich unser Gehirn am meisten.

Dafür baut das Gehirn immer komplexere Netzwerke und Strukturen auf bestehenden sowie einfacheren Strukturen auf. Das frühzeitige Kennenlernen der Programmierung baut diese ersten Strukturen auf. Wenn ein Kind das Programmieren regelmäßig übt, werden diese kontinuierlich verstärkt.

Die frühzeitige Entwicklung von logischen und sprachlichen Fähigkeiten wird sich sehr vorteilhaft auf viele Lebensbereich eines Kindes auswirken. Das regelmäßige Wiederholen von ähnlichen Aufgaben verändert das Gehirn sogar auf der physischen Ebene.

In jungen Jahren ist die sog. Neuroplastizität des Gehirns sehr hoch. Was heißt das? Das bedeutet, dass neue Fähigkeiten schneller gelernt und gefestigt werden. Natürlich ist es nie zu spät das Programmieren zu lernen, da unser Gehirn unser lebenlang neuroplastisch bleibt. Jedoch profitieren Kinder am meisten davon.

2. Hohe Chancen auf eine gute berufliche Karriere

Die Welt verändert sich immer schneller. Veränderung findet überall um uns herum statt.

Vor einigen Jahren gab es noch keine Smartphones, wie wir sie heutzutage täglich nutzen. Die meisten Technologien sind heute Arbeitsplatz nicht mehr wegzudenken. In fast allen Bereichen der modernen Arbeitswelt sind Programmier- und Technologiefähigkeiten mehr als ein Muss. Sie sind die wichtigsten Fähigkeiten für zukünftige Arbeitsplätze.

Jobs, welche eine hohe Technikaffinität voraussetzen werden sehr gut bezahlt und bieten gute Aufstiegsmöglichkeiten. Die Zahl dieser Jobs wird in Zukunft noch weiter ansteigen.

Kurzgesagt: Die Welt braucht mehr Programmierer.

3. Verbesserte Kommunikation

Einer der größten Vorteile des Programmierens ist jedoch nicht die spätere Karriere. Denn sein wir ehrlich: Diese liegt bei vielen Kindern noch in weiter Ferne.

Nein, der beste Vorteil ist, dass Kinder lernen, wie sie einen Computer kontrolieren können. Durch das Coden lernen sie komplexe Zusammenhänge zu verstehen und Probleme zu lösen. Sie lernen mit dem Computer zu kommunizieren. Eine gute Kommunikation ist die Grundvoraussetzung für die Schule, im Beruf und sogar im Alltag. Jemand der komplexe Sachverhalte einfach erklären kann, ist für gewöhnlich in vielen Lebensbereichen erfolgreich.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass das Programmieren viele Lebensbereiche positiv bereichert. Das Coden ist die Sprache der Zukunft. Kinder die sich jetzt damit beschäftigen, werden viele Vorteile in ihrem späteren Leben geniessen.

Worauf wartest du? Wähle jetzt die CodeKiste aus, die am besten zu dir passt. Du weißt doch: Je früher desto besser 😉

Erstelle deine erste CodeKiste App in unter 5 Minuten

Mit der CodeKiste erstellen Kinder verschiedene Apps, die auf einem virtuellen Tablet angezeigt werden. Neben dem Tablet siehst Du den Code, der von den Kindern geschrieben wird. Der Einfachheit halber, fassen wir den Begriff „Programme“ unter der modernisierten Form „Apps“ zusammen.

Kinder geben den Code auf der linken Seite des Bildschirms ein. Wenn sie die App ausführen, klicken sie auf die grüne Play-Taste. Das Ergebnis des Codes – die fertige App -,  welche die Kids erstellt haben, erscheint auf dem Tablet auf der rechten Seite.

Bauen wir eine super-einfache App

Wenn du eine neue Fremdsprache lernst, fängst du normalerweise mit ein paar einfachen Wörtern an. Genauso ist das auch beim Programmieren lernen.

Aus Erfahrung wissen wir, dass die folgenden drei CodeKiste-Befehle, ideal für Anfänger sind, die das Programmieren lernen wollen:

füllen()                 Füllt den Bildschirm mit einer Farbe

figur()                   Zeigt eine ein Bild bzw. eine Figur auf dem Bildschirm an

text()                    Schreiben von Text auf den Bildschirm

 

Also gut.

Fangen wir an und schreiben unsere erste App mit diesen drei Befehlen.

Siehst Du, die rot-markierte Schrift zwischen den Anführungszeichen? Das ist ein sogenannter String. Der Text in einem String gibt an, was passieren soll, wenn ein Befehl ausgeführt wird.

 

Die CodeKiste verfügt über eine riesige Bibliothek für Figuren, Bilder und Bühnenbilder (Hintergrundbilder). Die Bibliothek findest Du, indem Du auf das Bibliotheks-Icon ICON klickst.

Kommen wir zurück zu seinem Programm. Es würde besser aussehen, wenn der Text weiter nach links verschoben wird. Zum Glück können viele Befehle wie z.B. figur() und text() mit weiteren Optionen ausgestattet werden, um ihnen mehr Kontrolle zu geben.

Für figur() und text(), kannst du kontrollieren, wo diese auf dem Bildschirm angezeigt werden sollen. Dafür benutzen wir zwei Koordinaten.

Schau dir das Beispiel an:

Jedes Koordinaten-Paar besteht aus einer horizontalen- und einer vertikalen Richtung.

  • Die erste Koordinate ist immer die horizontale Richtung (X)
  • Die zweite Koordinate ist immer die vertikale Richtung (Y)

Doch wie finde ich die richtigen Koordinaten?

Schauen wir uns folgendes Bild an, um herauszufinden, wie man das richige Koordinaten-Paar (X, Y) findet.

Hinweis: Du kannst die Koordinaten finden, in dem Du mit dem Mauszeiger über die gewünschte Stelle in deinem virtuellen Tablet gehst.

Die Koordinaten werden dann wie folgt angezeigt und können in den Code-Editor abgeschrieben werden. Das funktioniert in allen CodeKiste-Projekten.

Gut zu wissen: Die obere linke Ecke deines virtuellen Tablets hat immer das Koordinaten-Paar 0,0 und die untere Rechte Ecke immer 768,1024.

 

Größe der Bilder und Texte ändern

Und noch etwas zum Schluss: Du kannst die Größe deiner Bilder und Texte bestimmen, indem du einen weiteren Parameter für den figur() und den text() eingibst. Tippe dafür einfach eine weitere Zahl hinter das Koordinaten-Paar.

Hier ein Beispiel zum Ändern der Größe von Texten und Bildern:

Zusammenfassung deiner ersten CodeKiste-App

Du hast in dieser kurzen Anleitung bereits viel über das Programmieren gelernt.

Du bist bereits in der das virtuelle CodeKiste-Tablet zu bedienen. Du kannst dort Texte, Figuren/Bilder und Farben hinzuzufügen. Dafür haben wir die drei Befehle text(), figur() und füllen() benutzt.

Weiterhin hast Du das erste Mal mit einem Koordinatensystem gearbeitet, indem du die X-Koordinaten (horizontal) und Y-Koordinaten (vertikal) ausfindig gemacht hast.

Das ist ein netter Nebeneffekt für den Mathe-Unterricht. Kinder, die das Koordinatensystem verstehen, haben bereits einen großen Vorteil für die weiterführende Schule.

Zum Schluss hast du gelernt, wie du die Größe deiner Bilder und Texte ändern kannst, indem du einen dritten Parameter (hinter dein Koordinatenpaar) hinzufügst.

Wenn Du jetzt Lust bekommen hast, weitere Apps zu bauen, kannst du hier auswählen, welche CodeKiste am besten zu dir passt. Solltest Du noch nicht bereit sein, deine erste Kiste zu bestellen, findest Du hier 3 kostenlose App-Projekte.

6 Tipps, um Kindern beim Programmieren lernen zu helfen

Ausnahmslos alle Eltern möchten, dass ihre Kinder gut auf die Zukunft vorbereitet sind.

Da ich als junger Mensch (mit ca. 12 Jahren) das Programmieren lernte, haben sich mir viele Türen geöffnet.

Programmieren lernen ist gleichzusetzen mit Musizieren, Tanzen, Schreiben oder Schwimmen lernen: Alle diese Fähigkeiten sind wichtig für unsere Kinder. Je mehr Fähigkeiten sie kennenlernen, desto mehr Möglichkeiten bieten sich für sie in der Zukunft.

Programmieren zu lernen ist für Kinder relativ einfach. Das Schwierigste am Erlenen des Codens ist, unsere Kinder lange genug interessiert zu halten. Hier sind sechs Tipps, wie Du deinen Kindern helfen kannst, am Ball zu bleiben.

1. Motiviere deine Kinder sich mit dem Programmieren zu beschäftigen

Code ist eine Sprache.

Und wie bei jeder Fremdsprache, festigt sich das Gelernte am besten über Wiederholungen. Wenn ein Kind, 20 Minuten pro Monat programmiert, kann das bereits viele positive Auswirkungen haben.

Natürlich gibt es auch einige Kinder, die jeden Tag Lust haben zu programmieren. Sie können es kaum erwarten aus der Schule zu kommen und ein neues Spiel zu erstellen, um es mit ihren Freunden zu teilen. Selbstverständlich trifft diese hohe Motivation nicht auf jedes Kind zu.

Wenn du eine CodeKiste-Mitgliedschaft hast, ist es einfach, deine Kinder zum Programmieren zu motivieren. Der Grund dafür ist, dass ihr jeden Monat neue Projekte per Post (oder E-Mail) verschickt bekommt. Die CodeKiste wurde erstellt, um Kindern zu helfen, das Programmieren selbständig zu erlernen. Das trifft häufig auf eine große Überraschung bei den Eltern.

Wenn deine Kinder ein anderes Lernsystem als die CodeKiste bevorzugen, solltest Du sie als Elternteil regelmäßig daran erinnern, sich mit dem Programmieren zu beschäftigen. Ein verregnetes Wochenende oder ein fester Tag einmal im Monat reichen dafür bereits aus. Das Wichtigste ist, dass das Interesse behalten wird.

2. Belohne deine Kinder, wenn sie eine Aufgabe erfüllt haben

Einige Kinder fühlen sich nicht gleich magisch angezogen vom Coden. Ab und zu programmieren sie zwar, aber wenn sie die Wahl zwischen Malen, Fangenspielen oder Radfahren haben, werden sie sich selten für das Coden entscheiden. Doch auch hier gibt es eine einfache Möglichkeit, das Interesse zu wecken. Durch kleine Belohnungen für erfüllte Aufgaben (z.B. Mein Kind hat 20 Minuten programmiert oder ein neues Spiel gecoded), kann das Interesse der Kinder gesteigert werden.

Da die CodeKiste jeden Monat neue App-Projekte enthält, ist es einfach für Kinder, sich ein Lieblingsprojekt auszusuchen und einfach anzufangen. Eine kurze Zeit später haben sie eine neue fertige App und ein unvergessliches Erfolgserlebnis.

3. Langfristige Belohnungen für regelmäßiges Programmieren

Eltern die zusammen mit ihren Kindern langfristige Ziele festlegen, erzielen die auch eine langfristige Motivation beim Programmieren. Das Ziel muss jedoch mit einer größeren Belohnung im Verhältnis stehen.

Dafür kannst Du das Ziel auf eine Papierkarte schreiben und an die Wand hängen, damit deine Kinder es immer im Blick haben. Diese "Zielkarte" wird mit Stickern oder ausgeschnittenen Sternen beklebt, sobald eine Aufgabe erfüllt wurde. Eine Aufgabe kann zum Beispiel aus einer fertigen App oder eine abgeschlossenen Programmier-Lektion bestehen.

Als Belohnungen für die Kinder eigenen sich Spielzeuge, Essengehen im Lieblingsrestaurants oder eine Zuschuss zum Taschengeld). Wichtig ist es, dein Kind in seiner eigenen Geschwindigkeit programmieren zu lassen. Viele Kinder werden das gesteckte Ziel sogar frühzeitig erreichen, weil sie durch den konstanten Fortschritt noch motivierter sind.

4. Lerne das Programmieren zusammen mit deinem Kind

Coden lernen zusammen mit seinen Kindern ist eine großartige Idee. Man verbringt eine schöne Zeit mit seinen Kindern und lernt noch etwas dazu. Nichts motiviert Kinder mehr, als ein Elternteil, dass sich um sie kümmert und gerne Zeit mit ihnen verbringt.

Programmieren lernen macht Spaß und fördert die Kreativität.

Wenn du selbst Programmierer bist, kannst du deinen Kindern direkt bei den Projekten helfen oder ihnen sogar erklären, was eigentlich bei den CodeKiste-Projekten passiert. Fordere dein Kind mit kleinen Zusatzaufgaben heraus z.B. "Wie können wir die Geschwindigkeit des Autos schneller machen?" oder "Schaffst du es den Fußball größer zu machen?". Je nachdem, wie schnell dein Kind diese Aufgaben löst, kannst Du die Schwierigkeit deiner Zusatzaufgaben schwieriger oder leichter machen. Natürlich ist auch hier deine Unterstützung erlaubt.

5. Spiele die fertigen Apps, wie echte Games.

Jede CodeKiste-App, die ein Kind erstellt, kann auf jedem Mobilgerät (Tablet oder Smartphone) gespielt werden. Dafür muss nur der passende QR-Code der App eingescanned werden. Danach wird die App auf jedes Gerät "teleportiert".

(Wenn du noch nicht weißt, wie man den QR-Code benutzt, findest du hier eine Anleitung)

Wenn dein Kind seine eigene App auf deinem Tablet oder Smarpthone sieht, ist das ein spannende Moment. Hier wird vielen Kindern klar, dass sie eine tatsächliche App gebaut haben, die auf echten Geräten funktioniert. Ein wahrhafter AHA-Moment und schönes Erfolgserlebnis.

Über den QR-Code können die Kinder ihre fertigen Spiele und Apps selbstverständlich auch mit ihren Geschwistern, Freunden oder anderen Familienmitgliedern teilen. Viele Kinder bauen sogar extra Apps für ihre jüngeren Geschwister. So sind alle Kinder sinnvoll beschäftigt.

6. Lernen Sie weiter, wie man Code mit Spaß erstellt.

Hausaufgaben? Igitt. Kinder sollten das regelmäßige Programmieren niemals als zusätzliche Hausaufgaben sehen. Das Programmieren sollte niemals zur lästigen Tätigkeit werden, die erfüllt werden muss. Ein Kind muss natürilch nicht jedes Code-Projekt ausprobieren. Es reicht, wenn ein spürbarer Fortschritt erkennbar ist. Dafür solltest Du deine Kinder regelmäßig loben.

Das vorteilhafte an der CodeKiste ist, dass jede Kiste viele verschiedene Projekte enthält. Kinder können hier ihre Favoriten auswählen.

Sollte ein Kind einige der CodeKiste-Projekte nicht erstellen wollen, dann ist das in Ordnung. Durchschnittlich gibt es 10 neue CodeKiste-Projekte pro Monat. Wenn ein Kind 3-5 Projekte erstellst, ist das vollkommen ausreichend. Der Spaß am Lernen und Entdecken sollte im Vordergrund stehen. Solange ein Kind regelmäßig weiterprogrammiert, ist das ein gutes Zeichen.

Jetzt solltest Du einen guten Einblick haben, wie Kinder zum Programmieren motiviert werden können. Hast du weitere wertvolle Tipps für Eltern? Kommentiere unter diesem Artikel.

Finde hier heraus, welche CodeKiste am besten zu dir passt.

3 Gründe, warum Kinder das Programmieren lernen sollten

Wenn jemand das Wort "Code" hört, löst das oft ein Bild eines Computermonitors gefüllt mit wirren und unerklärbaren Hieroglyphen aus. Komplizierte Symbole, die nur von Menschen mit 150er IQ verstanden werden können.

Doch es könnte nicht anders sein, als diese Hollywood-Fiktion.

Obwohl das Programmieren im ersten Moment komplex aussieht, kann es ganz einfach von Kindern erlernt werden.

Ich möchte dir nachfolgend drei Gründe und deren Vorteile erläutern, warum Kinder das programmieren lernen sollten.

1. Code ist überall in deinem Alltag

Die Smart-Home Technologie (und deren Programmierung) ist heute nicht mehr wegzudenkende Realität. Deine Kinder kommen täglich mit der Programmierung in Berührung, ohne dies oftmals bewusst zu wissen. Kinder arbeiten an Smartphones, Computern oder benutzen Technologien in der Schule.

Egal, ob Du deine Hausaufgaben am Computer machst, Informationen für ein Projekt recherchierst, in einem sozialen Netzwerk unterwegs bist oder Online spiele zockst, die Programmierung ist dort überall zu finden.

Unsere CodeKiste kann überall mitgenommen werden. Durch die Materialien, die ihr (Du und deine Kinder) jeden Monat zugeschickt bekommt, können Kinder das Programmieren sogar ohne Computer lernen.

Wie wäre es, wenn deine Kinder plötzlich ihren Code am Frühstückstisch lesen anstatt sinnlos am Fernseher zu sitzen? Ein toller Gedanke für viele Eltern, wenn ihre Kinder sinnvoll und interessiert beschäftigt sind.

2. Das Programmieren ist die Fähigkeit der Zukunft

Laut einiger Experten wird der Berufsweg unserer Kinder in Zukunft noch stärker von unseren Technologien entschieden. Die Arbeitnehmer der Zukunft kennen sich mit einer Reihe von Technologien aus, wobei die Programmierung immer die Basis bildet.

Hier ist wichtig zu verstehen, dass es einen großen Unterschied zwischen dem Verwenden einer Technologie und deren Verständnis (z.B. in der Funktionsweise) gibt. Wie funktioniert eine Suchmachine? Wie wird ein Special Effect in einem Mobile Game erstellt? Wie kann ich eine wiederholende Aufgabe automatisieren, um effektiver zu arbeiten?

Die Antwort auf die oben genannten Fragen ist die Programmierung. Und mit der CodeKiste bekommen Kinder die einmalige Gelegenheit, dass zu erstellen, was sie sich vorstellen. Unsere CodeKiste-Bibliothek umfasst tausende Bilder, Töne, Effekte und Hintergrundbilder. Kinder können damit ihre eigenen Spiele, Storys, Quizze und Rätsel erstellen. Sie können ihre Kreativität voll ausleben.

Schon das einfache Grundlagenwissen der Programmierung ist ausreichend, um das Leben einfacher zu gestalten. Egal, ob damit der eigene Lebenslauf attraktiver gemacht wird oder um die eigenen Freunde mit seiner eigenen App zu beeindrucken. Diese Grundwerkzeuge lernen Kinder spielerisch in der CodeKiste.

3. Coden fördert die Kreativität und das Lernen

Einige Kindergartenkinder wissen mehr über dein Smartphone als Du selbst. Wir nennen sie die "Digital Natives". Die Digital Natives sind in der digitalen Welt geboren. Sie kennen jegliche Technologien seit Geburt an. Diese Technologien werden von ihnen intuitiv zum Lernen, Erstellen oder Kommunizieren benutzt. Der Vorteil dieser Affinität ist, dass sie dadurch wesentlich schneller lernfähig sind, als ältere Generationen.

Die Technologie ist längst kein Selbstzweck mehr. Vielmehr ist sie heutzutage eine sinnvolle Möglichkeit mit unserer Umwelt zu interagieren. Unsere Kinder wissen das natürlich bereits, während wir Erwachsenen meist einen Schritt zurück liegen.

Das Programmieren fördert die Kreativität und das Lernen. Kinder können mit ihrer Umgebung auf eine Weise interagieren, die wir uns nie hätten vorstellen können.

Darüberhinaus lernt man beim Coden auch wichtige Fähigkeiten wie das Problemlösen und das kritische Denken. Kinder merken sofort, was funktioniert und was nicht.  So bekommen sie ein sofortiges Feedback ihrer Arbeit, um diese zu Verbessern.

Mit der CodeKiste haben Kinder die Möglichkeit ihre fertigen Apps und Spiele auf jedem Mobilgerät sofort selbst zu spielen oder mit Freunden zu teilen. Soviel zum sofortigen Feedback 😉

Seid ihr bereit für eure erste CodeKiste? Hier kannst du auswählen, welche CodeKiste am besten zu dir passt.