6 Tipps, um Kindern beim Programmieren lernen zu helfen

Ausnahmslos alle Eltern möchten, dass ihre Kinder gut auf die Zukunft vorbereitet sind.

Da ich als junger Mensch (mit ca. 12 Jahren) das Programmieren lernte, haben sich mir viele Türen geöffnet.

Programmieren lernen ist gleichzusetzen mit Musizieren, Tanzen, Schreiben oder Schwimmen lernen: Alle diese Fähigkeiten sind wichtig für unsere Kinder. Je mehr Fähigkeiten sie kennenlernen, desto mehr Möglichkeiten bieten sich für sie in der Zukunft.

Programmieren zu lernen ist für Kinder relativ einfach. Das Schwierigste am Erlenen des Codens ist, unsere Kinder lange genug interessiert zu halten. Hier sind sechs Tipps, wie Du deinen Kindern helfen kannst, am Ball zu bleiben.

1. Motiviere deine Kinder sich mit dem Programmieren zu beschäftigen

Code ist eine Sprache.

Und wie bei jeder Fremdsprache, festigt sich das Gelernte am besten über Wiederholungen. Wenn ein Kind, 20 Minuten pro Monat programmiert, kann das bereits viele positive Auswirkungen haben.

Natürlich gibt es auch einige Kinder, die jeden Tag Lust haben zu programmieren. Sie können es kaum erwarten aus der Schule zu kommen und ein neues Spiel zu erstellen, um es mit ihren Freunden zu teilen. Selbstverständlich trifft diese hohe Motivation nicht auf jedes Kind zu.

Wenn du eine CodeKiste-Mitgliedschaft hast, ist es einfach, deine Kinder zum Programmieren zu motivieren. Der Grund dafür ist, dass ihr jeden Monat neue Projekte per Post (oder E-Mail) verschickt bekommt. Die CodeKiste wurde erstellt, um Kindern zu helfen, das Programmieren selbständig zu erlernen. Das trifft häufig auf eine große Überraschung bei den Eltern.

Wenn deine Kinder ein anderes Lernsystem als die CodeKiste bevorzugen, solltest Du sie als Elternteil regelmäßig daran erinnern, sich mit dem Programmieren zu beschäftigen. Ein verregnetes Wochenende oder ein fester Tag einmal im Monat reichen dafür bereits aus. Das Wichtigste ist, dass das Interesse behalten wird.

2. Belohne deine Kinder, wenn sie eine Aufgabe erfüllt haben

Einige Kinder fühlen sich nicht gleich magisch angezogen vom Coden. Ab und zu programmieren sie zwar, aber wenn sie die Wahl zwischen Malen, Fangenspielen oder Radfahren haben, werden sie sich selten für das Coden entscheiden. Doch auch hier gibt es eine einfache Möglichkeit, das Interesse zu wecken. Durch kleine Belohnungen für erfüllte Aufgaben (z.B. Mein Kind hat 20 Minuten programmiert oder ein neues Spiel gecoded), kann das Interesse der Kinder gesteigert werden.

Da die CodeKiste jeden Monat neue App-Projekte enthält, ist es einfach für Kinder, sich ein Lieblingsprojekt auszusuchen und einfach anzufangen. Eine kurze Zeit später haben sie eine neue fertige App und ein unvergessliches Erfolgserlebnis.

3. Langfristige Belohnungen für regelmäßiges Programmieren

Eltern die zusammen mit ihren Kindern langfristige Ziele festlegen, erzielen die auch eine langfristige Motivation beim Programmieren. Das Ziel muss jedoch mit einer größeren Belohnung im Verhältnis stehen.

Dafür kannst Du das Ziel auf eine Papierkarte schreiben und an die Wand hängen, damit deine Kinder es immer im Blick haben. Diese "Zielkarte" wird mit Stickern oder ausgeschnittenen Sternen beklebt, sobald eine Aufgabe erfüllt wurde. Eine Aufgabe kann zum Beispiel aus einer fertigen App oder eine abgeschlossenen Programmier-Lektion bestehen.

Als Belohnungen für die Kinder eigenen sich Spielzeuge, Essengehen im Lieblingsrestaurants oder eine Zuschuss zum Taschengeld). Wichtig ist es, dein Kind in seiner eigenen Geschwindigkeit programmieren zu lassen. Viele Kinder werden das gesteckte Ziel sogar frühzeitig erreichen, weil sie durch den konstanten Fortschritt noch motivierter sind.

4. Lerne das Programmieren zusammen mit deinem Kind

Coden lernen zusammen mit seinen Kindern ist eine großartige Idee. Man verbringt eine schöne Zeit mit seinen Kindern und lernt noch etwas dazu. Nichts motiviert Kinder mehr, als ein Elternteil, dass sich um sie kümmert und gerne Zeit mit ihnen verbringt.

Programmieren lernen macht Spaß und fördert die Kreativität.

Wenn du selbst Programmierer bist, kannst du deinen Kindern direkt bei den Projekten helfen oder ihnen sogar erklären, was eigentlich bei den CodeKiste-Projekten passiert. Fordere dein Kind mit kleinen Zusatzaufgaben heraus z.B. "Wie können wir die Geschwindigkeit des Autos schneller machen?" oder "Schaffst du es den Fußball größer zu machen?". Je nachdem, wie schnell dein Kind diese Aufgaben löst, kannst Du die Schwierigkeit deiner Zusatzaufgaben schwieriger oder leichter machen. Natürlich ist auch hier deine Unterstützung erlaubt.

5. Spiele die fertigen Apps, wie echte Games.

Jede CodeKiste-App, die ein Kind erstellt, kann auf jedem Mobilgerät (Tablet oder Smartphone) gespielt werden. Dafür muss nur der passende QR-Code der App eingescanned werden. Danach wird die App auf jedes Gerät "teleportiert".

(Wenn du noch nicht weißt, wie man den QR-Code benutzt, findest du hier eine Anleitung)

Wenn dein Kind seine eigene App auf deinem Tablet oder Smarpthone sieht, ist das ein spannende Moment. Hier wird vielen Kindern klar, dass sie eine tatsächliche App gebaut haben, die auf echten Geräten funktioniert. Ein wahrhafter AHA-Moment und schönes Erfolgserlebnis.

Über den QR-Code können die Kinder ihre fertigen Spiele und Apps selbstverständlich auch mit ihren Geschwistern, Freunden oder anderen Familienmitgliedern teilen. Viele Kinder bauen sogar extra Apps für ihre jüngeren Geschwister. So sind alle Kinder sinnvoll beschäftigt.

6. Lernen Sie weiter, wie man Code mit Spaß erstellt.

Hausaufgaben? Igitt. Kinder sollten das regelmäßige Programmieren niemals als zusätzliche Hausaufgaben sehen. Das Programmieren sollte niemals zur lästigen Tätigkeit werden, die erfüllt werden muss. Ein Kind muss natürilch nicht jedes Code-Projekt ausprobieren. Es reicht, wenn ein spürbarer Fortschritt erkennbar ist. Dafür solltest Du deine Kinder regelmäßig loben.

Das vorteilhafte an der CodeKiste ist, dass jede Kiste viele verschiedene Projekte enthält. Kinder können hier ihre Favoriten auswählen.

Sollte ein Kind einige der CodeKiste-Projekte nicht erstellen wollen, dann ist das in Ordnung. Durchschnittlich gibt es 10 neue CodeKiste-Projekte pro Monat. Wenn ein Kind 3-5 Projekte erstellst, ist das vollkommen ausreichend. Der Spaß am Lernen und Entdecken sollte im Vordergrund stehen. Solange ein Kind regelmäßig weiterprogrammiert, ist das ein gutes Zeichen.

Jetzt solltest Du einen guten Einblick haben, wie Kinder zum Programmieren motiviert werden können. Hast du weitere wertvolle Tipps für Eltern? Kommentiere unter diesem Artikel.

Finde hier heraus, welche CodeKiste am besten zu dir passt.

Daniel