Wenn du schon immer deine eigene coole Webseite haben wolltest, dann bist du hier genau richtig! Webseiten erstellen für Kinder ist gar nicht so schwer, wie es vielleicht aussieht. Mit den richtigen Grundlagen und etwas Übung kannst du schon bald deine ersten eigenen Internetseiten bauen und mit Freunden teilen.
Was du für deine erste Webseite brauchst
Die richtigen Programme finden
Für das Webseiten erstellen für Kinder brauchst du erstaunlich wenig. Ein einfacher Texteditor reicht schon aus, um loszulegen. Viele Computer haben bereits einen eingebauten Editor wie Notepad auf Windows oder TextEdit auf Mac.
Noch besser sind spezielle Code-Editoren wie Visual Studio Code oder Atom. Diese Programme helfen dir dabei, deinen Code bunt und übersichtlich zu gestalten. Sie zeigen auch Fehler an, bevor sie zu Problemen werden.
Ein Webbrowser ist das zweite wichtige Werkzeug. Chrome, Firefox oder Safari zeigen dir, wie deine Webseite aussieht. Du kannst zwischen Editor und Browser hin- und herwechseln, um deine Änderungen sofort zu sehen.
Deinen Arbeitsplatz einrichten
Ein ruhiger Platz zum Arbeiten macht das Lernen viel einfacher. Sorge für gutes Licht und einen bequemen Stuhl. Dein Bildschirm sollte groß genug sein, um sowohl den Code-Editor als auch den Browser gleichzeitig zu sehen.
Lege dir einen Ordner für deine Webseiten-Projekte an. Gib ihm einen einfachen Namen wie "Meine Webseiten". Hier speicherst du alle deine HTML- und CSS-Dateien ordentlich ab.
Ein Notizbuch kann sehr hilfreich sein. Du kannst dir wichtige Befehle aufschreiben oder Ideen für deine Webseiten notieren. Manchmal ist es auch einfacher, erstmal mit Stift und Papier zu planen.
Dein Lernplan zum Webseiten erstellen für Kinder
Die wichtigsten Schritte im Überblick
Der beste Weg, um als Kind Webseiten zu erstellen, ist Schritt für Schritt vorzugehen. Zuerst lernst du HTML kennen - das ist wie das Grundgerüst eines Hauses. Damit baust du die Struktur deiner Webseite auf.
Als nächstes kommt CSS dazu. Das ist wie die Farbe und Dekoration für dein Haus. Mit CSS machst du deine Webseite bunt, schön und einzigartig. Du bestimmst Farben, Schriftarten und wo die Sachen stehen sollen.
Nach den Grundlagen kannst du dein erstes richtiges Projekt starten. Eine einfache Seite über dich selbst oder dein Lieblingshobby ist perfekt für den Anfang. So wendest du alles Gelernte praktisch an.
Wie lange dauert das Lernen
Jedes Kind lernt unterschiedlich schnell, aber die HTML-Grundlagen für Kinder und CSS kannst du in wenigen Wochen verstehen. Wenn du jeden Tag 30 Minuten übst, wirst du schnell Fortschritte sehen.
Deine erste einfache Webseite schaffst du wahrscheinlich schon nach einer Woche. Eine richtig coole Seite mit vielen Features dauert etwas länger - aber das macht nichts! Der Spaß steht im Vordergrund.
Wichtig ist, dass du nicht aufgibst, wenn mal etwas nicht sofort funktioniert. Programmierer machen ständig Fehler - das ist völlig normal. Aus jedem Fehler lernst du etwas Neues dazu.
HTML für Kinder - Die Grundbausteine
Was HTML eigentlich ist
HTML steht für "HyperText Markup Language" - das klingt kompliziert, ist aber ganz einfach. HTML ist wie eine Sprache, mit der du dem Computer sagst, was auf deiner Webseite stehen soll.
Stell dir vor, HTML sind wie Bauklötze. Mit diesen Klötzen baust du deine Webseite zusammen. Es gibt Klötze für Überschriften, für normalen Text, für Bilder und für Links zu anderen Seiten.
Das Besondere an HTML ist, dass es überall gleich funktioniert. Egal ob jemand deine Seite auf einem Computer, Tablet oder Handy anschaut - HTML sorgt dafür, dass alles richtig angezeigt wird.
Deine ersten HTML-Tags
HTML funktioniert mit sogenannten "Tags". Das sind Befehle, die in spitze Klammern stehen. Der wichtigste Tag ist wahrscheinlich der Absatz-Tag, der so aussieht:
<p>Das ist mein erster Absatz!</p> Überschriften machst du mit h1 bis h6 Tags. h1 ist die größte Überschrift, h6 die kleinste. So sieht das aus:
<h1>Meine große Überschrift</h1> <h2>Eine etwas kleinere Überschrift</h2> Diese Tags sind die Grundbausteine für jede Webseite. Mit ihnen kannst du schon einfache Seiten bauen, die richtig gut aussehen.
CSS für Kinder - So wird deine Seite schön
Farben und Schriften ändern
CSS für Kinder zu lernen ist wie Malen mit dem Computer. CSS bestimmt, wie deine HTML-Elemente aussehen sollen. Du kannst Farben, Schriftarten und vieles mehr verändern.
Um Text rot zu machen, schreibst du zum Beispiel "color: red". Für eine andere Schriftart verwendest du "font-family". CSS hat hunderte solcher Eigenschaften, aber du brauchst nur ein paar wichtige für den Anfang.
p { color: blue; font-family: Arial; font-size: 18px; } Das Tolle an CSS ist, dass du einmal schreibst, wie etwas aussehen soll, und es dann überall auf deiner Seite gleich aussieht. Wenn du später etwas ändern willst, musst du es nur an einer Stelle machen.
Größen und Abstände bestimmen
Mit CSS kannst du auch bestimmen, wie groß Dinge sind und wie viel Platz zwischen ihnen ist. Das nennt man "Abstände" oder auf Englisch "margin" und "padding".
Margin ist der Abstand außen um ein Element herum. Padding ist der Abstand innen im Element. Das klingt kompliziert, aber mit ein bisschen Übung verstehst du es schnell.
Du kannst auch die Breite und Höhe von Elementen festlegen. So machst du zum Beispiel eine Box, die genau 200 Pixel breit ist. Diese Kontrolle über das Aussehen macht CSS so mächtig.
Dein erstes Web Projekt planen
Eine coole Idee für deine Webseite finden
Die beste Webseite ist eine, die dich wirklich interessiert. Vielleicht möchtest du eine Seite über dein Haustier, dein Lieblingsspiel oder deinen Lieblingssport machen. Dein erstes Webprojekt sollte etwas sein, was dir Spaß macht.
Eine "Über mich"-Seite ist perfekt für Anfänger. Du kannst Fotos von dir einfügen, über deine Hobbys schreiben und erzählen, was du gerne machst. So lernst du alle wichtigen HTML- und CSS-Grundlagen.
Andere gute Ideen sind: eine Seite über deine Lieblingsfilme, ein digitales Tagebuch oder eine Sammlung deiner Lieblingsrezepte. Wichtig ist, dass du Lust hast, über das Thema zu schreiben.
Was alles auf deine Seite soll
Bevor du anfängst zu programmieren, solltest du planen, was auf deine Seite soll. Mach dir eine Liste mit allem, was du zeigen möchtest. Das können Texte, Bilder, Links oder Videos sein.
Denk auch daran, wie deine Seite aufgebaut sein soll. Willst du eine große Überschrift oben? Soll es ein Menü geben? Wo sollen die Bilder stehen? Eine grobe Skizze auf Papier hilft dabei sehr.
Fang klein an und mach deine Seite nach und nach größer. Es ist besser, eine einfache Seite zu haben, die funktioniert, als eine komplizierte Seite, die nicht fertig wird.
Häufige Fehler vermeiden
Typische Anfängerfehler
Der häufigste Fehler beim Webseiten erstellen für Kinder ist, dass Tags nicht richtig geschlossen werden. Jeder Tag, der geöffnet wird, muss auch wieder geschlossen werden. Sonst sieht deine Seite komisch aus.
Ein anderer häufiger Fehler ist, dass Dateien nicht richtig gespeichert werden. HTML-Dateien müssen mit ".html" enden, CSS-Dateien mit ".css". Ohne die richtige Endung erkennt der Computer nicht, was für eine Datei es ist.
Viele vergessen auch, ihre Dateien zu speichern, bevor sie den Browser aktualisieren. Wenn du Änderungen machst, drück immer Strg+S (oder Cmd+S auf Mac), um zu speichern.
So findest du Fehler schnell
Wenn deine Webseite nicht so aussieht, wie sie soll, ist meist ein kleiner Fehler schuld. Der Browser kann dir dabei helfen, Fehler zu finden. Drück F12, um die Entwicklertools zu öffnen.
Lies Fehlermeldungen aufmerksam durch. Sie verraten dir oft genau, was falsch ist und in welcher Zeile der Fehler steht. Am Anfang sind die Meldungen vielleicht schwer zu verstehen, aber das wird besser.
Ein guter Trick ist, deine HTML-Datei Stück für Stück zu bauen. Füg immer nur ein Element hinzu und schau, ob es funktioniert. So findest du Fehler sofort, statt später alles durchsuchen zu müssen.
Deine Webseite online stellen
Kostenlose Möglichkeiten für Kinder
Wenn deine Webseite fertig ist, möchtest du sie wahrscheinlich anderen zeigen. Es gibt mehrere kostenlose Möglichkeiten, deine Seite ins Internet zu stellen. GitHub Pages ist eine beliebte Option für Anfänger.
Netlify ist eine weitere tolle Möglichkeit. Du lädst einfach deine Dateien hoch und bekommst eine Adresse, unter der deine Seite erreichbar ist. Der Service ist kostenlos und sehr einfach zu benutzen.
Viele dieser Dienste geben dir automatisch eine Adresse wie "deinname.github.io". Das ist völlig in Ordnung für deine ersten Projekte. Später kannst du dir auch eine eigene Domain kaufen.
Deine Seite mit Freunden teilen
Sobald deine Seite online ist, kannst du den Link mit Freunden und Familie teilen. Es ist ein tolles Gefühl, wenn andere deine selbst gemachte Webseite sehen und bewundern!
Du kannst auch Screenshots von deiner Seite machen und in sozialen Medien posten. Viele junge Programmierer teilen so ihre Fortschritte und bekommen Feedback von anderen.
Vergiss nicht, weitere Ressourcen und Tutorials zu nutzen, um deine Fähigkeiten zu verbessern. Es gibt immer neue Dinge zu lernen und auszuprobieren.
Wie es weitergeht
Neue Funktionen lernen
Nachdem du die Grundlagen beherrschst, gibt es noch viel mehr zu entdecken. JavaScript kann deine Webseiten interaktiv machen. Mit Animationen und Effekten wird deine Seite noch cooler.
Du könntest auch lernen, wie man responsive Webseiten macht. Das bedeutet, dass deine Seite auf Handys genauso gut aussieht wie auf Computern. Das ist heute sehr wichtig.
Frameworks wie Bootstrap helfen dir dabei, professionell aussehende Seiten schneller zu erstellen. Aber lass dir Zeit - erst die Grundlagen, dann die erweiterten Techniken.
Inspiration für weitere Projekte
Es gibt unendlich viele Ideen für Webseiten-Projekte. Du könntest eine Online-Galerie für deine Kunstwerke machen, eine Fanseite für deine Lieblingsband oder sogar ein kleines Online-Spiel.
Schau dir an, was andere junge Programmierer gemacht haben. Das Internet ist voll von inspirierenden Projekten. Lass dich davon motivieren, aber kopiere nicht einfach - entwickle deine eigenen Ideen.
Das Wichtigste ist, dass du Spaß hast und weitermachst. Jede Webseite, die du erstellst, macht dich zu einem besseren Programmierer. Wer weiß – vielleicht wird das Erstellen von Webseiten ja zu deinem Lieblingshobby oder sogar zu deinem Beruf!
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